Buch

Die Schule der Lebendigkeit

Vom Lernen, dem Leben zu vertrauen

Was lässt uns lebendig werden – und wie kann Schule dafür Raum öffnen?

In «Die Schule der Lebendigkeit» verbinde ich persönliche Erfahrungen mit Gedanken über Lernen, Beziehung und unser Vertrauen ins Leben.

Das Buch ist eine Einladung, der eigenen Lebendigkeit nachzuspüren und Räume zu öffnen, in denen Menschen sich entfalten können. Für Lehrpersonen, Eltern und alle, die neugierig sind auf das, was in ihnen wachsen möchte.

Die deutsche Ausgabe erscheint anfangs Dezember 2026. Die französische und die italienische Ausgabe sind für Frühling 2027 geplant.

Eine Einladung zur Lebendigkeit

Mit diesem Text begann mein Buch «Die Schule der Lebendigkeit». Seither ist vieles gewachsen, hat sich verändert und verdichtet. Hier teile ich die ursprüngliche Einladung – so, wie sie am Anfang dieses Weges entstanden ist.

Den ersten Text lesen

Sei, sei die beste Version deiner selbst.

Du trägst alles, was du brauchst, bereits in dir. Mehr brauchst du nicht.

Und dann folge dem Impuls, der sich zeigt.

Du hast gar nichts zu verlieren.

Vertraue dem Leben, geniesse es zu sein, erfreue dich an der Schönheit.

Lasse die Dinge los, die dir nichts bedeuten, und folge dem, was dich zieht.

Lass los, wenn dich jemand schlecht behandelt oder beschimpft.

Lass los, wenn dich jemand verändern oder verletzen will.

Lass los, wenn es sich nicht stimmig anfühlt.

Gehe deinen Weg.

Es wird ein schöner sein, voller Umwege, auf denen du deine Ortskenntnis erweitern wirst.

Alles darf sein und noch viel mehr.

Du hast gar nichts zu tun.

Alles ist bereits hier: die Freude, der Genuss, die Achtsamkeit, die Dankbarkeit, die Verbundenheit, die Liebe.

Und falls du sie verloren hast, dann suche sie. Finde heraus, wo du sie auf deinem Weg verloren hast.

Vielleicht ist es gar nicht lange her.

Oder vielleicht war es schon früh in deiner Kindheit.

Traumatische Erfahrungen, enge, lebensfeindliche Systeme, oft auch die Schule, bewirken, dass wir unsere Lebendigkeit verlieren.

Dass wir nicht mehr in Kontakt sind mit unserem wahren Selbst.

Dass wir nicht mehr tanzen, singen, lachen und uns an der Schönheit des Lebens erfreuen.

Lass los und sei mit allem, was ist.

Stimme zu und finde heraus, wer du in der Tiefe deines Herzens wirklich bist.

Dein Herz ist schon da.