Systemische Aufstellungsarbeit

Wenn sichtbar wird, was wirkt

In Beziehungen, Teams, Familien, Schulen und Organisationen wirken oft Dynamiken, die sich nicht allein über Denken und Analyse erfassen lassen.

Systemische Aufstellungen machen sichtbar, was im Verborgenen wirkt:
Rollen, Spannungen, Bindungen, Erwartungen und Bewegungen innerhalb eines Systems.

Was vorher diffus war, bekommt eine Form im Raum.
So entstehen neue Perspektiven, Orientierung und Lösungen, die nicht nur gedacht, sondern getragen sind.

Meine Arbeitsweise

Ich arbeite mit systemischen Aufstellungen in unterschiedlichen Kontexten:
mit Einzelpersonen, Gruppen, Teams und Organisationen.

Im Zentrum steht nicht die schnelle Lösung,
sondern ein Raum von Wahrnehmung, Resonanz und Präsenz.

Oft entsteht Veränderung nicht dadurch, dass wir etwas „machen“,
sondern dadurch, dass sichtbar werden darf, was bereits wirkt.

Meine Arbeit verbindet systemisches Denken mit Körperwahrnehmung, Lebendigkeit und einer achtsamen Form von Prozessbegleitung.

Dieses kurze Video vermittelt einen Einblick in meine Arbeitsweise. Es ist bewusst nicht perfekt.
Die Musik ist von Hand gespielt, die Aufnahmen spontan entstanden.
Denn in meiner Arbeit geht es nicht um Inszenierung — sondern um Räume, in denen Echtheit, Resonanz und Lebendigkeit entstehen dürfen.

Video: Einblick in meine Arbeitsweise

Meine Arbeit in der Regionalzeitung
Am 5. August ist ein Artikel über meine Aufstellungsarbeit und meine aktuellen Angebote erschienen.

Artikel lesen

Aufstellungen in verschiedenen Formen

Familienaufstellungen

Familiäre Prägungen und unbewusste Bindungen wirken oft stärker, als wir denken.

Familienaufstellungen helfen dabei, innere Muster, wiederkehrende Konflikte oder belastende Dynamiken sichtbar zu machen — und neue Bewegungen möglich werden zu lassen.

Ein Raum für Klärung, Versöhnung und innere Ordnung.


Lebendigkeitsaufstellungen

Manchmal geht es nicht um ein konkretes Problem.
Sondern darum, wieder in Kontakt mit der eigenen Lebendigkeit zu kommen.

Lebendigkeitsaufstellungen öffnen einen Raum für das, was im Inneren wachsen, fliessen oder sich neu entfalten möchte.

Eine Einladung, dem Leben wieder näher zu kommen.


Online-Aufstellungen

Nicht jede Begegnung braucht einen gemeinsamen physischen Raum.

Auch online können Aufstellungen tiefe Einsichten und berührende Prozesse ermöglichen.

Für Menschen, die räumlich entfernt sind oder sich zuerst im geschützten Rahmen annähern möchten.


Tanzaufstellungen

Tanzaufstellungen verbinden freie Bewegung mit systemischer Wahrnehmung.

Was keine Worte findet, darf sich im Körper ausdrücken.
Bewegung wird zum Zugang für Resonanz, Begegnung und Wandlung.

Leicht. Lebendig. Wahr.


Aufstellungen in Schulen und Organisationen

Systemische Aufstellungen eignen sich auch für Teams, Schulen und Unternehmen.

Sie helfen dabei,
verborgene Dynamiken sichtbar zu machen,
Rollen zu klären
und neue Formen der Zusammenarbeit entstehen zu lassen.

Gerade in komplexen Systemen entsteht oft Entlastung,
wenn sichtbar wird, was bislang unausgesprochen geblieben ist.

Stimmen aus der Praxis

Versöhnung über Generationen hinweg

«Am Ende spürte ich eine grosse Ruhe und innere Befreiung.»

Die Aufstellung mit Sebastian war für mich tief bewegend. Besonders beeindruckt hat mich seine Feinspürigkeit und wie sich das Geschehen fast wie von selbst entfalten konnte.

Am Ende spürte ich eine grosse Ruhe und innere Befreiung. Über Generationen hinweg hatte sich etwas gelöst.

Stefan H. Lampert

Unternehmen im Wandel – Führen im Einklang mit dem, was wirkt

«Seine Arbeit ist ein grosses Geschenk. Ich sehe darin ein enormes Potenzial.»

Die Aufstellungsarbeit mit Sebastian hat mich tief beeindruckt. Mit grosser Feinspürigkeit, Offenheit und Wertschätzung begleitet er Menschen – ohne Druck, ohne Stress und mit spürbarer Freude an dem, was er tut.

Seine Art zu kommunizieren und Räume zu öffnen zeigt für mich, dass er nicht nur ein erfahrener Aufstellungsleiter, sondern auch ein hervorragender Lehrer ist.

Für mich war es etwas Besonderes, einem Menschen wie ihm zu begegnen. Seine Arbeit ist ein grosses Geschenk. Ich sehe darin ein enormes Potenzial und unterstütze sie von Herzen.

Markus Haller, Unternehmer und Gründer von Haller Inneneinrichtungen

Aus dem Chaos in die Ordnung – Räume, in denen Neues entstehen darf

«Er hat die Fähigkeit, aus scheinbarem Chaos eine tiefere Ordnung entstehen zu lassen.»


Ich durfte Sebi bei den iFlow-Aufstellungen erleben und war tief beeindruckt. Besonders berührt hat mich seine Art, mit Menschen und mit dem zu arbeiten, was sich im Raum zeigt. Trotz seines grossen Wissens und seiner langjährigen Erfahrung bleibt er offen, präsent und neugierig. Er folgt keiner starren Methode, sondern seiner Wahrnehmung und Intuition – und genau dadurch kann etwas Besonderes entstehen.

Wenn Sebi einen Raum öffnet, spürt man schnell, dass etwas in Bewegung kommen darf. Er hat die Fähigkeit, aus scheinbarem Chaos eine tiefere Ordnung entstehen zu lassen. Alles darf da sein, nichts wird weggedrückt – und nach und nach beginnt sich etwas neu zu sortieren. Menschen können darin ihrer eigenen Wahrheit begegnen, jenseits von Konzepten und Erwartungen.

Sebi ist kein Begleiter, der einfach gefallen will. Er polarisiert, provoziert und spiegelt – und gerade das macht seine Arbeit für mich so wirkungsvoll. Durch seine Präsenz und Klarheit können verborgene Themen sichtbar werden und neue Wege entstehen.

Für mich ist Sebi ein Mensch mit Tiefe, Mut und Herz. Ein Begleiter, der nicht belehrt, sondern Räume schafft, in denen Erkenntnis, Heilung und echte Veränderung möglich werden.

Wolfgang Stadler, Unternehmer und Gründer von iFlow

Komplexe biologische Prozesse mit Aufstellungen greifbar machen

«Besonders beeindruckt hat mich, wie sich komplexe biologische Prozesse mit Hilfe von Aufstellungen greifbar machen lassen.»


Die Weiterbildung zu Lernaufstellungen war für mich eine echte Bereicherung – persönlich wie didaktisch. Besonders beeindruckt hat mich, wie sich komplexe biologische Prozesse mit Hilfe von Aufstellungen greifbar machen lassen.

Ob beim Aktionspotenzial, bei der Verteilung genetischer Merkmale oder bei Wechselwirkungen in Ökosystemen: Ich habe viele unmittelbar umsetzbare Ideen mitgenommen, die meinen Unterricht seither bereichern und von den Schülerinnen und Schülern mit grosser Offenheit aufgenommen werden.

Die Methode fördert nicht nur das fachliche Verständnis, sondern auch die Klassengemeinschaft und die persönliche Auseinandersetzung mit biologischen Themen.

Ich kann Lernaufstellungen allen Lehrpersonen empfehlen, die ihren Biologieunterricht abwechslungsreicher gestalten und die klassische Unterrichtssituation am Pult oder Laptop durch Bewegung, Begegnung und Beteiligung erweitern möchten.

Eva Lehner, Biologielehrerin am Gymnasium Langenthal

Mit Vertrauen und Feinfühligkeit Aufstellungen leiten

«Deine Art der Aufstellungsleitung hat mich sehr an die Arbeit einer guten Hebamme erinnert.»


Ich möchte mich nochmals von Herzen für die wundervolle Aufstellung bedanken, die noch immer nachwirkt.

Besonders beeindruckt hat mich, mit welchem Vertrauen und welcher Feinfühligkeit du die Aufstellung geleitet hast – ohne den Prozess an dich zu ziehen oder vorzugeben, wohin er führen soll.

Als gelernte Hebamme hat mich deine Art der Begleitung sehr an die Arbeit einer guten Hebamme erinnert – oder, wie Sokrates es nennen würde, an die Maieutik: Du hast Raum gehalten, wahrgenommen, gespiegelt und Fragen gestellt. Immer mit dem Ziel, uns näher zu uns selbst zu bringen, Sicherheit zu geben und zugleich Freiheit zu lassen.

So durfte sich als Gruppe etwas entwickeln und gewissermassen geboren werden – in deiner ruhigen und klaren Begleitung.

Auch in meiner heutigen Arbeit beschäftigt mich die Frage, wie Führung in genau dieser Haltung gelingen kann. Manchmal denke ich: Ein guter Teil gelingender Leitung ist tatsächlich Hebammenarbeit.

Magdalena, Hebamme

Online-Aufstellungen – Verbundenheit jenseits von Distanz

«Was für die Vorstellung wie eine Welt erscheint, kann ich kurz zusammenfassen: Alles ist immer überall.»

Das Experiment, Aufstellungen online durchzuführen, habe ich als sehr gelungen erlebt. Was für unsere Vorstellung zunächst wie räumliche Distanz erscheint, hat sich für mich während der Aufstellung ganz anders gezeigt.

Ich habe erlebt, dass Verbindung und Wahrnehmung auch über Distanz unmittelbar möglich sind. Die verschiedenen Settings haben mir neue Räume eröffnet, ohne dass ich dabei eine wirkliche Grenze wahrgenommen hätte.

Kurz gesagt: Alles ist immer überall.

Danke, Sebi, für deine Experimentierfreude und den Mut, neue Formen der Aufstellungsarbeit auszuprobieren.

Frank Baumeler

Einen geschützten Raum schaffen – gesehen und verstanden werden

«Mit viel Einfühlungsvermögen und Klarheit hat Sebi einen Raum geschaffen, in dem sich jede Person gesehen und verstanden fühlen konnte.»


Die Aufstellungsarbeit mit Sebi war für mich eine tief berührende und bereichernde Erfahrung. Mit viel Einfühlungsvermögen, Klarheit und Empathie hat er den Prozess begleitet und einen geschützten Raum geschaffen, in dem sich jede Person gesehen und verstanden fühlen konnte.

Besonders beeindruckt hat mich, wie achtsam und aufmerksam er auf die einzelnen Teilnehmenden eingegangen ist. Dadurch entstand für mich ein Raum von Vertrauen und Sicherheit, in dem sich das zeigen durfte, was gerade da war.

Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung.

Alexandra Opl, Vermögensberaterin

Die Quelle fragt nicht nach dem Weg

Vor einigen Jahren führte mich die Lektüre von Bert Hellingers Autobiografie zurück zu einer Arbeit, die mich schon lange begleitet hatte. Daraus entstand eine neue Verbindung zur Aufstellungsarbeit und später auch zu den Lernaufstellungen in der Schule.

Text lesen: Meine Begegnung mit Bert Hellinger, Begründer des Familienstellens

Einige besondere Aufstellungen und Wegmarken aus meiner Arbeit der letzten Zeit.

Rückblick: Aufstellungsworkshop Maloja / Workshop di Costellazioni

Die Quelle fragt nicht nach dem Weg.

Anfang Juni 26 durfte ich in der reformierten Kirche von Maloja einen zweisprachigen Aufstellungsworkshop auf Deutsch und Italienisch leiten. Für mich war dies ein besonderer Ort: die Kirche, in der ich getauft und konfirmiert wurde und in der meine Mutter viele Jahre als Organistin wirkte.

Einen Teil des Workshops konnten wir unter freiem Himmel durchführen – vor der Kirche, umgeben von den Bergen des Oberengadins, vom Wind, den Bergblumen und der Weite des Himmels. Die Natur wurde dabei selbst Teil des Erfahrungsraums.

Vielleicht erinnert uns die Quelle manchmal daran, dass sie ihren Weg längst kennt.

Artikel auf www.labregaglia.ch lesen

Leggere l’articolo apparso nel giornale Il Grigione Italiano

Flyer ansehen (PDF)


Rückblick: Aufstellungswoche Burgdorf (Mai 2026)

Die erste Aufstellungswoche in Burgdorf führte Menschen zu Familien-, Lebendigkeits-, Online- und Tanzaufstellungen zusammen.

Artikel über die Aufstellungswoche in Mai Burgdorf (aus D’REGION)

Flyer ansehen (PDF)


Rückblick: Musik- und Tanzaufstellungen

Ein Ansatz, der mir besonders am Herzen liegt, sind Tanzaufstellungen – eine Verbindung von Aufstellungsarbeit, Musik und freier Bewegung.

Die Musik kann dabei Türen öffnen, die über Worte allein oft schwer zugänglich sind. Im Tanz werden Themen, Gefühle und innere Bewegungen häufig unmittelbar spürbar. Was im Hintergrund wirkt, zeigt sich oft klarer und lebendiger.

Gleichzeitig berühren Musik und Tanz viele Menschen auf einer sehr persönlichen Ebene. Nicht selten zeigen sich dabei auch alte Erfahrungen von Bewertung, Scham oder Unsicherheit. Gerade darin liegt jedoch ein grosses Potenzial für Entwicklung, Ausdruck und neue Freiheit.

Im Rahmen der Aufstellungswoche Burgdorf wurden die Tanzaufstellungen erstmals mit improvisierter Live-Musik der Musikerin Susan Glättli begleitet. Das Zusammenspiel von Aufstellungsarbeit, Bewegung und Musik eröffnete einen besonderen Raum für Wahrnehmung, Begegnung und Lebendigkeit – und öffnete zugleich neue Türen für die Weiterentwicklung dieses Formats.

Die folgenden Plakate geben einen kleinen Einblick in die Entwicklung der Tanzaufstellungen in Bern und Burgdorf.


Rückblick: Wie gelingt Schule?

Wie kann Schule ein Ort werden, an dem Lernen, Lebendigkeit und Beziehung zusammenfinden?

Im Workshop «Wie gelingt Schule?» haben wir die Aufstellungsarbeit als Möglichkeit kennengelernt, Beziehungen, Dynamiken und verborgene Muster im schulischen Alltag sichtbar zu machen. Oft entstehen neue Perspektiven genau dort, wo wir aufhören, Probleme nur mit dem Kopf lösen zu wollen, und beginnen, dem zu folgen, was sich zeigen möchte.

Ich bin überzeugt, dass systemische Aufstellungen ein grosses Potenzial für Schulen haben. Sie können Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern dabei unterstützen, wieder mehr in Verbindung mit ihren eigenen Stärken zu kommen und gemeinsam Wege zu finden, die von Klarheit, Leichtigkeit und Lebendigkeit getragen sind.

Schule gelingt dort, wo Menschen sich gesehen fühlen und ihre Energie dem folgen darf, was wachsen möchte.

Artikel in der Zeitschrift Berner Schule